November 2021

Geänderter Inhalt der betrieblichen Verbandkästen!

Bitte aktualisieren Sie die Inhalte und füllen Sie auf:
Seit 01.11.2021 erweiterter Inhalt der Verbandkästen im Betrieb
„kleiner Kasten“ „großer Kasten“
DIN 13157 DIN 13157
geändert aktuell bisher:  aktuell bisher: 
Wundschnellverband 10 x 6 cm 12 Stück  8 Stück 24 Stück  16 Stück
Fingerkuppenverband 5 x 4 cm 6 Stück 4 Stück 12 Stück 8 Stück
Fingerverband 12 x 2 cm 6 Stück 4 Stück 12 Stück 8 Stück
Pflasterstrips 7,2 x 1,9 cm 6 Stück 4 Stück 12 Stück 8 Stück
Pflasterstrips 7,2 x 2,5 cm 12 Stück  8 Stück 24 Stück  16 Stück
zusätzlich
Feuchttücher
zur Reinigung unverletzter Haut 4 Stück 8 Stück
Gesichtsmasken
(gemäß DIN EN 14683) 2 Stück 4 Stück

Hinweis:

Beschaffen Sie sich Auffüll-Sets in Ihrer gut sortierten Apotheke, Sie müssen keine neuen Verbandkästen kaufen, nur auffüllen.
Lassen Sie sich das aktuelle Inhaltsverzeichnis (für jeden Ihrer Verbandkästen) aushändigen und legen diese den Kästen bei.
Der Bestand bisheriger Inhalte wurde zum Teil reduziert, damit alles komplett hineinpasst.
Überprüfen Sie bei dieser Gelegenheit auch gleich, ob die steril verpackten Inhalte (Verbandpäckchen) noch nicht abgelaufen sind!

 

 

CORONA- Aktuell

Bitte beachten Sie:

Die SARS-CoV-2- Arbeitsschutzverordnung wurde über die pandemische Lage hinaus verlängert!
Sie gilt nun durch Beschluss vom 22.11.2021 mindestens bis zum 19.03.2022 weiter.

Das Infektionsschutzgesetz wurde novelliert.
Viele Details der Beschlüsse beziehen sich auf den privaten Sektor und wenige konkrete Branchen. Die Vorgaben für die allgemeinen Arbeitsbereiche werfen jedoch zum Teil Fragen auf:

  • Wie geht es nun konkret an den Arbeitsplätzen weiter?
  • Darf jetzt nach dem Impfstatus gefragt werden?
  • Auf welcher Basis sind nun die AHS+L-Regelungen und Hygienepläne weiter zu führen?
  • Welche Dokumente sind jetzt zu erstellen und ggf. nachzuweisen?
  • Wieder zurück in das Homeoffice?
  • W…

Bitte setzen Sie spätestens ab 24.11.2021 mindestens folgende Regelungen, die aus den Änderungen resultieren, in der Praxis um, damit die aktuelle Lage nicht vollkommen „aus dem Ruder läuft“ und weder Unternehmen noch Beschäftigte weitere Rückschläge, oder sogar Bußgeldverfahren zu erwarten haben.

  • Alle Arbeitsplätze -auch im Freien- dürfen nur noch unter 3G-Voraussetzungen besetzt werden:
    • Ausschließlich Genesene* und vollständig Geimpfte** oder täglich aktuell und negativ getestete Personen haben Zutritt.
    • Wer seinen Status nicht erklären will oder kann, muss arbeitstäglich einen gültigen PoC-Test (Schnelltest / Bürgertest) vorlegen. Unternehmen müssen Tests unter geschulter Aufsicht durchführen und die Tests vorhalten. Die geschulte Person hat den Testnachweis zu zeichnen.
    • Der Test darf nicht älter als 24 h (PoC-) oder 48 h (PCR-Test) sein und muss ein negatives Resultat nachweisen.
    • Ein Test vor Ort muss vor der Arbeitszeit erfolgen. Beschäftigte müssen somit mind 15 min. vor Beginn der Arbeitszeit erscheinen.
    • Akzeptieren Sie keine mitgebrachten Testkassetten! Diese könnten von anderen Personen stammen oder bereits viele Tage alt sein!
    • Vorsichthalber sollten nur digital prüfbare EU- Covid-Zertifikate anerkannt werden (CovPass- / Corona-App oder analoges Zertifikat mit QR-Code).
      Da extrem viele gefälschte Impfpässe im Umlauf sind, ist zu empfehlen, die vorgelegten Codes per separater App “CovPass Check“ digital zu prüfen.
      Mit der App wird der vorgelegte Code gescannt und sofort automatisch ausgewertet. So haben Sie die größtmögliche Sicherheit, dass die Zertifikate echt sind.
      Das Ergebnis wird innerbetrieblich und unter den Vorgaben des Datenschutzes dokumentiert.
      Hat jemand einen Nachweis nur im Impfpass, aber keinen QR-Code, ist zu empfehlen, dass diese Beschäftigten den Impfpass in einer Apotheke vorlegen und sich ein kostenfreies EU-Zertifikat ausstellen lässt, welches dann im Unternehmen gecheckt werden kann.
    • Bitte beachten Sie, dass das aktualisierte Infektionsschutzgesetz strafrechtliche Folgen sowohl für den unkontrollierten Zugang, als auch für Betrug bzw. Fälschung vorsieht.
  • Die Frage nach dem Impfstatus bleibt weiterhin unzulässig!
    • Folge: Wer sich nicht äußert, bzw. keine Nachweise erbringen kann, muss sich täglich testen lassen!
    • Das trifft auch für alle Personen zu, die sich aus medizisichen Gründen nicht impfen lassen können oder dürfen.
    • Testergebnisse sind zu dokumentieren und unter Datenschutzvorgaben für sechs Monate aufzubewahren.
  • Testangebote sind auch für die 2G-Beschäftigten zwei Mal/Woche anzubieten.
    • Auch Genesene und Geimpfte können infiziert sein oder auch symptomfrei als Überträger aktiv sein, wenn auch in geringem Umfang.
    • Alle Personen mit Symptomen sollten gar nicht erst zur Firma kommen, bzw. sofort die Geschäftsräume verlassen und sich unverzüglich mit dem Hausarzt in Verbindung setzen.
  • Die AHA+AL-Regel bleibt wie bisher bestehen.
    • Abstände unter 1,5m zwischen Personen sind weiterhin zu vermeiden. Ist dies nicht möglich, z. B. beim Einarbeiten am Bildschirm, müssen Beteiligten eine medizinische Maske tragen.
    • Am persönlichen Arbeitsplatz kann auf die Maske verzichtet werden, nicht jedoch auf Fluren, in Sanitärbereichen, Kaffeeküchen, Kantinen usw., in Aufzügen, Treppenräumen etc.
    • Masken sind vom Unternehmen anzubieten.
    • Sonstige bewährte Hygienevorgaben gelten ohne Einschränkung weiter.
    • Lüften, gerade im Winter, bleibt zwingend notwendig.
      Faustformal: Alle 20 Min. für 5 (mind. 3) Minuten Fenster vollständig öffnen, nicht nur anklappen. Klima- / Lüftungsanalgen ohne Frischluftzufuhr und aktive Filtertechnik bringen keine Verbesserung der Raumluftqualität.
    • Wenn möglich orientierende CO2-Messungen durchführen und protokollieren.
  • Rechtsgrundlage für alle Maßnahmen ist neben den Vorgaben aus dem aktualisierten Infektionsschutzgesetz und den landesrechtlichen Bestimmungen in jeweils aktueller Fassung, weiterhin die SARS-CoV-2- Arbeitsschutzregel.
    Diese ist im Sinne einer technischen Regel anzuwenden und löst für das Unternehmen die so genannte Vermutungswirkung aus. Das bedeutet, dass mit der Umsetzung alle notwendigen Maßnahmen ergriffen wurden, die erforderlich sind, um die erforderliche Sicherheit am Arbeitsplatz zu gewährleisten.
  • Zusätzlich ist über die konkrete Gefährdungsbeurteilung zu Coronamaßnahmen intern festzulegen, welche Maßnahmen, die über den Forderungen aus den Regelwerken liegen können, betrieblich umzusetzen sind.
    Bitte passen Sie Ihre Gefährdungsbeurteilungen nachweislich an die veränderte Situation an und halten die derzeitigen betrieblichen Regeln für mögliche Kontrollen durch die Aufsichtsbehörden in Schriftform vor.
  • Für Büroarbeitsplätze und alle anderen Tätigkeiten, die außerhalb des Unternehmens erfüllt werden können, ist wieder das Homeoffice anzubieten. Beschäftigte haben das Angebot anzunehmen, soweit keine wichtigen Gründe dagegensprechen.
    Bitte dokumentieren Sie die Angebote und die Nutzung bzw. Unmöglichkeit der Umsetzung nachvollziehbar und halten Sie die Unterlagen aktuell.
  • Veranlassen Sie über den Winter weitere Kontaktbeschränkungen, soweit auch immer möglich. Feste Gruppen, deren Mitflieder nicht vermischt werden und digitale Konferenzen sind erprobte und bewährte Arbeitsmöglichkeiten.
  • Die aktuellen Änderungen gelten bis zum 19.03.2022. Lageabhängig könnten die Maßnahmen dann noch verlängert werden.
    Darüber hinaus ist bereits eine weitere Anpassung und Ergänzung des IfSG zum 01.2022 angekündigt.

Die MPK wird bereits am 09.12.2021 eine Evaluation der MPK-Beschlüsse durchführen …
Ich halte Sie gern weiter auf dem Laufenden.

  • Bitte klären Sie weiterhin über die Nutzung der Corona-Warn-App und den Nutzen der Impfungen
    Informieren Sie, soweit möglich, über Test- und Impfangebote in der Nähe…

Zusätzlich sind die jeweils regional geltenden Regelungen der Bundesländer zu beachten und umzusetzen.
Eine Übersicht über die aktuellen Landesverordnungen finden Sie über diesen Link.
 In den Einzelverordnungen finden Sie auch die Laufzeit der jeweiligen Verordnung.

HINWEIS:
Das Land BERLIN verzichtet durch die aktuelle Fassung der Landesverordnung vom 23.11.2021 auf Verschärfungen mit Bezug zum Arbeitsplatz / zu Arbeitsstätten. Hier wird auf die Regelungen des Infektionschutzgesetzes verwiesen. Bisherige Doppelregelungen und Abweichungen sind so ausgeschlossen.


 

*=

Genesen:

– Positives Ergebnis eines PCR-Tests, der eine durchgemachte Covid19-Erkrankung bestätigt. Der Test darf nicht jünger als 28 Tage und nicht älter als 6 Monate sein.

– Digitales Genesenen-Zertifikat in Apps wie CovPass oder der Corona-Warn-App. Das wird von Apotheken ausgestellt.

Bis zu sechs Monate nach einer überstandenen Corona-Infektion gilt man als genesen. Lässt man sich spätestens nach Ablauf dieser sechs Monate einmalig impfen, gilt man als vollständig geimpft.

 

**=

Geimpft:

– Digitaler Nachweis darüber, dass man seit mindestens 14 Tagen vollständig geimpft ist.

– Offizielle Bescheinigung von Impfarzt oder Impfzentrum auf Papier, oder auch der gelbe Impfpass. Am Arbeitsplatz gelten auch diese beiden Nachweise, im öffentlichen Leben ansonsten nur der digitale Nachweis.

 

Bitte bleiben Sie GESUND!